Praxis-Ferien

Vom 17.  bis 28. September bleibt die Praxis wegen Urlaubs geschlossen.

Termin-Anfragen für die Zeit ab dem 01. Oktober sind per Mail (über das Kontaktformular) möglich!

Weiterlesen...

Probiotika gegen Knochenschwund

Probiotika können bei älteren Menschen möglicherweise eine Osteoporose verhindern. Das zeigte eine schwedische Studie an der Uniklinik Göteborg. 90 Frauen im Alter von durchschnittlich 76 Jahren und mit niedriger Knochendichte erhielten zweimal täglich ein Pulver mit Lactobacillus reuteri 6475 oder ein Placebo. Ergebnis: Bei Probandinnen mit Probiotikum halbierte sich der Verlust an Knochendichte verglichen mit Frauen, die das Schein-Präparat einnahmen. So hatte sich nach einem Jahr in der Probiotika-Gruppe die Knochenmineraldichte am Schienbein um 0,83% verringert, in der Placebo-Gruppe aber um 1,85%. Ähnliches zeigte sich bei den Veränderungen der Knochendichte an Hüfte und Wirbelsäule. Der prozentuale Unterschied mag gering erscheinen, jedoch über einen längeren Zeitraum betrachtet, kann das  signifikante Unterschiede der Knochengesundheit ausmachen [Anm. Stefan C. Rinke]

Dass Darmbakterien eine wichtige Rolle für die Knochengesundheit spielen, wird schon länger vermutet. So können die lebenden Organismen in Probiotika die aufgrund des Hormonmangels in den Wechseljahren gestörte Darmflora wieder aufbauen. Dadurch kann der Körper Mineralstoffe für die Knochen, wie Calcium oder Magnesium, besser aufnehmen.

Quelle: Medical Mirror, zitiert aus Naturarzt 9/2018

Weiterlesen...

Auch Süßstoffe schädigen die Darmflora!

Zucker und Zuckeraustauschstoffe können zu Störungen der Mikrobiota im Darm führen. Die Zusammensetzung der Darmflora wird durch Umwelteinflüsse wie Ernährung und Medikamente beeinflusst. Durch Zucker und Zuckeraustauschstoffe kann es im Darm zu einer Dysbalance der Mikrobiota kommen.

Auch Süßstoffe wirken sich auf die Darmflora aus. Sie können zu Störungen des Glucosestoffwechsels führen. Kommt es soweit, dass die Glucose vom Körper nicht mehr richtig abgebaut werden kann, so kann das Wachstum bestimmter Bakterien zunehmen. Diese Bakterien begünstigen Übergewicht. Es kann also durchaus ein Trugschluss sein, Zucker durch Süßstoff auszutauschen, mit dem Ziel, abnehmen zu wollen.

Eine Doppelblind-Studie stellte heraus, dass neben dem gestörten Glucose-Stoffwechsel noch ein anderer Faktor ursächlich für Veränderungen der Darmflora ist: die Süßstoffe Acesulfam und Sucralose wirken antibiotisch. Antibiotika aber können sich negativ auf die Darmflora auswirken – was eine Fehlbesiedlung und damit Übergewicht und mit dem Darm assoziierte Beschwerden begünstigt.

Quelle: Co.med Mai 2018, S. 8-10, Autor: Schaeffer, M.

Weiterlesen...

Jackfrucht als Fleischersatz?

Heute beginne ich meine neue Reihe von Blog-Einträgen auf meiner Seite „Aktuelles“ zum Thema: „Produkte, die die Welt nicht braucht!“.

Den Auftakt macht „Jack´s® Fruchtfleisch – Der ideale Fleischersatz“. 
Dabei handelt es sich um – Jackfrucht-Fruchtfleisch… Wer sich nicht so gut in der Botanik Südostasiens auskennt, ist jetzt auch nicht schlauer. Also, es handelt sich um eine Pflanze aus der Familie der Maulbeergewächse. Die Früchte werden in der (südost-)asiatischen Küche vielfältig verwendet.
Für dieses Produkt werden allerdings grüne, unreife Jackfrüchte verarbeitet. Dem Fruchtfleisch liegt ein Tütchen mit Gewürzmischung bei. Das macht schon das erste Problem klar: junges, grünes Jackfrucht-Fruchtfleisch schmeckt mehr oder weniger nach gar nichts! Nur seine Textur, etwas faserig, etwas matschig, macht es, sagen wir einmal, fleischähnlich. Das Marinieren mit der Gewürzmischung bringt leider auch nicht viel. Das Ergebnis auf dem Teller ist in jeder Hinsicht enttäuschend.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/47/Jackfruit.jpeg

Das Produkt enthält kaum Fett, wenig Eiweiß und bescheidene 13% Kohlenhydrate. Einzig der Ballaststoffgehalt kann sich sehen lassen – das bekommt man aber auch anders hin. Die Packung kostet knapp 4 Euro, und die kann man in schmackhaftere Lebensmittel investieren, die nicht um die halbe Welt geflogen werden müssen…

Mein Fazit: ein optimaler Kandidat als Produkt, das die Welt nicht braucht!

Weiterlesen...

Blähungen: lieber vermeiden als behandeln!

Hülsenfrüchte – also Erbsen, Bohnen und Linsen – stehen weit oben auf der Liste der Empfehlungen für eine gute Ernährung. Leicht verdaulich sind sie allerdings nicht. Deshalb machen viele in ihrer Küche einen Bogen um diese schmackhaften und nährstoffreichen Lebensmittel. Und das ist schade!

Hülsenfrüchte erzeugen Blähungen – diesen Zusammenhang kennt jedes Kind. Doch mit drei einfachen Tipps werden diese Leckereien besser verdaulich:

  • Hülsenfrüchte immer separat kochen, getrocknete Ware natürlich vorher einweichen. Einige problematische Inhaltstoffe werden dabei ausgewaschen. Koch- und Einweichwasser deshalb wegschütten!
  • Dass bestimmte Kräuter und Gewürze die Bekömmlichkeit verbessern wissen viele. Aber grade die besonders wirksamen, nämlich Kümmel und Fenchelsamen, sind nicht jedermanns Geschmack. Hier hilft ein Trick: zu jeweils gleichen Teilen mit Koriandersamen gemischt und etwas im Mörser angestossen, verlieren Kümmel und Fenchel etwas von ihrem charakteristischen Aroma – aber nichts von ihrer wohltuenden Wirkung! Verwenden Sie ausserdem Anis und Bohnenkraut, Majoran und Rosmarin.
  • Letztendlich: für eine bessere Bekömmlichkeit hilft einfach auch der Faktor Gewöhnung. Unsere Darmbakterien, die für die schwer verdaulichen Kohlenhydrate zuständig sind, werden mit jeder Hülsenfrucht-Mahlzeit trainiert. Geschieht das regelmässig, passt sich das Verdauungssystem immer besser an! Also: vorsichtig einsteigen und dann dranbleiben…

Quelle: reformhauskurier April 2018

Viele weitere Tipps und Empfehlungen für Ihre individuelle Ernährung bei Neigung zu Blähungen bekommen Sie bei einer persönlichen Beratung. Vereinbaren Sie gleich einen Termin über die Funktion „Schnellkontakt„!

Weiterlesen...

Trotz Verbot: massenhaft Eier aus Käfighaltung im Angebot

Verbraucher müssen auch in diesm Jahr zu Ostern damit rechnen, dass im Handel verkaufte gefärbte Eier aus der in Deutschland verbotenen Käfighaltung stammen. Nach Recherchen des rbb-Verbrauchermagazins SUPER:MARKT verwenden die großen Eier-Verarbeiter nicht ausschliesslich Produkte aus Boden- oder Freilandhaltung, sondern greifen auch auf Importe aus Osteuropa und Nicht-EU-Ländern zurück.
Sieben Milliarden Eier werden jährlich vor allem aus osteuropäischen Ländern nach Deutschland importiert – die meisten werden in Lebensmitteln verarbeitet. Über die Hälfte dieser Importe stammen aus der ausgestalteten Käfighaltung, die so in Deutschland kaum noch praktiziert wird.
Da es sich bei gefärbten Eiern um verarbeitete Lebensmittel handelt, ist die Kennzeichnung der Eierherkunft nicht verpflichtend. Das gilt auch für die sogenannten „Stangeneier“, mit denen Bäckerbrötchen belegt werden…

food-monitor Markt und Produkte, Newsletter 19. März 2018

Weiterlesen...

Joghurt erhöht die Knochendichte

Wer täglich einen Joghurt verzehrt, verbessert seine Knochendichte und senkt das Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Das zeigte eine irische Studie am Trinity College Dublin, die über 5000 ältere Menschen beobachtete. Die Forscher berücksichtigten mögliche Risikofaktoren wie Body-Mass-Index, Nierenfunktion, körperliche Aktivität sowie den Konsum von Milch, Käse, Kalzium- und Vitamin-D-Präparaten. Der tägliche Joghurt senkte das Osteoporose-Risiko bei Frauen um 39% und bei Männern um 52%!
Joghurt-Konsum könnte also eine preiswerte und einfache Möglichkeit sein, um die Knochengesundheit zu fördern. Das gelte allerdings nur Joghurt ohne Zuckerzusätze.

Medical Mirror, zitiert aus „Naturarzt“ April 2018

Wie Ihr Säure-Basen-Haushalt Ihr persönliches Osteoporose-Risiko beeinflusst, und was Ihre Vitamin-K2-Aufnahme damit zu tun hat, erfahren Sie im persönlichen Beratungsgespräch.
Rufen Sie noch heute an!

Weiterlesen...

Ama…- was? Amaranth!

Immer wieder wird mal drüber gesprochen, aber nach meiner Erfahrung leider kaum gegessen!

Das ist schade – denn Amaranth bietet eine Top-Vitalstoffkombination! Ausserdem viele Ballaststoffe, das hält lange satt. Amaranth ist mit rund 14% im Vergleich zu anderen Samen und Getreiden reich an gut verwertbarem und bekömmlichen pflanzlichen Eiweiß. Für Veganer ein echter Pluspunkt.
Auch in Bezug auf Natrium, Calcium, Magnesium hängt es alle herkömmlichen Getreidesorten ab.

Und ganz nebenbei: Amaranth ist glutenfrei und für alle, die eine entsprechende Empfindlichkeit haben, ein guter Getreideersatz.

Einfach einmal ausprobieren – Amaranth wird in der Küche wie Reis zubereitet!

Weiterlesen...

Süßer Genuss mit Spätfolgen

Kalorienfreie Süßstoffe wie Aspartam, Sucralose oder Stevia sollen den Zucker ersetzen und beim Abnehmen helfen. Sie stehen allerdings seit längerem im Verdacht, dass sie sich auch negativ auswirken können.
Eine Analyse von 37 Studien zeigte: Der Zuckerersatz hatte keinen Effekt auf Gewichtsreduktion, BMI und Taillenumfang, sondern führte langfristig sogar zu einem Anstieg. Außerdem erhöhte der Konsum von Süßstoffen das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck, Metabolisches Syndrom, Typ-2-Diabetes, Schlaganfall und Herz-Kreislau-Erkrankungen. Nur bei von der Industrie unterstützten Studien zeigten die Studienergebnisse eine Gewichtsabnahme. Die Forscher raten, Süßstoffe nur zurückhaltend zu verwenden.

Medical Tribune, zitiert aus „Naturarzt“ März 2018

Weiterlesen...

Aktuelles